Es begann alles mit 18 Jahren, mitten in meiner Ausbildung zur MTA-L an der MHL in Lübeck. Was ich anfangs für eine harmlose Erkältung hielt, entpuppte sich schnell als mein erster Heuschnupfen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass dies der Startschuss für eine 20-jährige Leidensgeschichte sein würde.
Wenn der Körper die Balance verliert
In den darauffolgenden zehn Jahren weitete sich das Problem massiv aus. Aus dem Heuschnupfen entwickelte sich ein chronisches Asthma. Mein Immunsystem schien im Dauermodus zu feuern:
- Ständige Infekte und ein permanentes Krankheitsgefühl.
- Zunehmende Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
- Massive Darmprobleme, die den Alltag bestimmten.
Mein Körper befand sich in einem Zustand des „Mega-Stress“. Er reagierte auf natürliche Umweltreize wie Pollen oder ganz normale Lebensmittel, als wären sie lebensbedrohliche Feinde.
Der Wendepunkt: Ein ganzheitlicher Blick auf das System
Die Wende kam für mich durch die Wegamed-Diagnostik und -Therapie. Als medizinisch-technische Assistentin war ich zwar wissenschaftlich geprägt, doch ich erkannte, dass wir den Körper nicht in Einzelteilen betrachten dürfen. Wir müssen ihn „von allen Seiten“ ansprechen.
Das Ziel der Therapie war es, das System wieder in Balance zu bringen. Dabei spielten diese Säulen die entscheidende Rolle:
- Entgiftung: Den Körper von Altlasten befreien, die den Stoffwechsel blockieren.
- Darmgesundheit: Das Zentrum unseres Immunsystems regenerieren.
- Säure-Basen-Haushalt: Die chemische Grundlage für funktionierende Zellprozesse schaffen.
- Nervensystem & Energie: Den Stresslevel senken, damit der Körper nicht mehr überreagiert.
- Gezielter Allergieabbau: Dem Immunsystem beibringen, wieder angemessen zu reagieren.
Vom Patienten zur Expertin
Mit 40 Jahren hatte ich es geschafft: Ich war endlich gesund. Diese persönliche Erfahrung war so prägend, dass ich mich entschloss, meine medizinische Vorbildung als MTA-L mit dem Wissen der Naturheilkunde zu vereinen. Ich absolvierte die Ausbildung zur Heilpraktikerin, um anderen Menschen in ähnlichen Situationen zu helfen.
Seit 2003 darf ich nun in meiner eigenen Praxis in Delmenhorst Patienten dabei begleiten, ihren eigenen Weg aus der Allergie-Falle zu finden.
Was Sie heute schon für Ihr Immunsystem tun können
Auch wenn mein Weg über eine tiefe, therapeutische Begleitung führte: Sie können Ihr überlastetes System bereits heute im Alltag unterstützen. Hier sind meine drei wichtigsten Tipps für den Start zu Hause:
- Gönnen Sie Ihrem Darm eine Pause: Reduzieren Sie stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Weizen. Diese befeuern stille Entzündungen im Körper, die Allergien verstärken.
- Nutzen Sie die Kraft der Entgiftung: Trinken Sie täglich ausreichend stilles, warmes Wasser oder Kräutertees (z. B. Brennnessel), um Ihre Nieren und Lymphwege bei der Ausscheidung zu unterstützen.
- Atmen Sie bewusst durch: Chronischer Stress signalisiert dem Immunsystem ständige Gefahr. Kurze, tägliche Atemübungen oder Spaziergänge im Wald (außerhalb des extremen Pollenflugs) helfen dem Nervensystem, herunterzufahren.
Fazit: Geben Sie die Hoffnung nicht auf
Allergien sind oft ein Zeichen dafür, dass das Fass schlichtweg übergelaufen ist. Wenn wir an den richtigen Stellschrauben drehen und den Körper ganzheitlich unterstützen, ist Heilung möglich – auch wenn man jahrelang gelitten hat.
Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht oder stecken Sie gerade mitten im Heuschnupfen-Frust?
Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei mir.


